Suchmaschinen News

Suchmaschinen: immer mehr Manipulationen registriert
Die Bertelsmann Stiftung warnt in Ihrer aktuellen Studie davor, daß immer mehr irrelevante Ergebnisse vor allem aus dem Bereich Erotik bei scheinbar harmlosen Begriffen erscheinen. Dies gefährde auch den Jugendschutz - denn wenn Kinder mit für Sie geeigneten Suchbegriffen im Internet suchen und plötzlich auf Pornoseiten stossen. (vor einigen Wochen war z.B. bei Google eine Erotik-Seite mit dem Suchbegriff Routenplaner kostenlos auf Platz 1)
Laut der Studie der Bertelsmann-Stiftung stellten im letzten Jahr 57 Prozent der deutschen Suchmaschinen-Betreiber eine starke Zunahme von Manipulationsversuchen fest. Weitere 25 Prozent bemerkten immerhin einen leichten Anstieg.
Im Markt der Suchmaschinen sieht die Stiftung die Gefahr einer Monopolstellung. 69 Prozent der Surfer nutzen derzeit Google. Nur 39 Prozent setzen auch eine zweite Suchmaschine ein, mehr als zwei Suchmaschinen nutzt fast keiner.
Quelle Bertelsmann Stiftung



Overture bietet jetzt auch echten Suchdienst
Im ständigen Wettstreit zwischen Google und Overture, wer nun welche Sites mit Werbung bestücken darf, hat sich das Blatt zugunsten der Bezahlsuchmaschine zugewandt. Doch der neue Deal mit dem britischen Zugangs-Provider FreeServe weist eine Besonderheit auf: Erstmals bietet Overture etwas, was man als echte Suchfunktion bezeichnen könnte.

Zumindest führt eine Suche bei der neuen FreeServe-Suchfunktion zu Ergebnissen, die zweifelsohne auch Ergebnisse aufweist, die nicht in die Kategorie der "Sponsored Links" fallen. Bisher hatte sich Overture bemüht, diese bezahlten Ergebnisse in die Ergebnisliste anderer Suchmaschinen einzuschleusen. Die zum Werbeträger umfunktionierten Suchmaschinen wurden an den Werbeeinnahmen beteiligt.

Doch nach der Übernahme der Suchmaschinenabteilung von Fast Search und dem Aufkauf von AltaVista scheint man es sich nun zuzutrauen, auch selbst Suchmaschinen-Dienstleistungen anbieten zu können.

Damit wird der Konkurrenzkampf zwischen Google und Overture vermutlich wieder etwas angeheizt. Zwar lassen die bisher unter FreeServe zu findenden Suchergebnisse nicht erwarten, dass viele Sites ihre Besucher diesem Mehrwert aussetzen werden wollen. Aber wie meist im Leben wird es auch hier eine Frage des Geldes sein, für welchen Partner man sich letztendlich entscheidet.

Quelle: ifind



Microsoft-Suchroboter im Web unterwegs
In den vergangenen Wochen durchsuchte ein «MSNBot» die Websites vieler Internet-Anbieter in der ganzen Welt. An und für sich ist der Besuch eines Bots nicht ungewöhnlich: Solche automatisierten Programme klappern regelmässig Websites ab und liefern den Rohstoff, der gefiltert und indexiert die Daten hergibt, mit denen Suchmaschinen arbeiten. Der Name MSN verwies darauf, dass der neue Bot aus dem Microsoft-Network stammte. Das interessierte plötzlich die Fachleute, denn Microsoft hat vieles im Angebot, nur bisher keine Suchmaschine. Wer das Microsoft-Programm «Search» benutzt, etwa aus dem Explorer heraus, oder wer in der Multimedia- Enzyklopädie «Encarta» sucht, wird von Microsoft an die Suchwerke von Inktomi und Looksmart weitergereicht. Auch die Werbeeinschaltungen werden nicht von Microsoft verwaltet, sondern von der Firma Overture.

Das soll sich nun ändern. Microsoft möchte die Werbeeinnahmen von Ouverture - etwa 50 bis 60 Millionen Dollar im Jahr - selber kassieren. Einen ersten Hinweis, dass Microsoft in diesem Bereich Ambitionen hat, lieferte Vizepräsident Jim Allchin, der vor zwei Monaten die Suchmaschine Google als «ganz nett, doch ziemlich einfach gestrickt» abwertete. Im Zusammenhang mit den Aktivitäten des MSNBot wurde bekannt, dass bei Microsoft 50 Programmierer mit dem Aufbau einer Suchmaschine beschäftigt sind. Die Suchfunktionen sollen so tief in die nächste Version des Windows-Betriebssystems integriert werden, dass es den Benutzern schwer fallen wird, andere Suchdienste zu benutzen.

Die Nummer 1 unter den Suchmaschinen ist unumstritten Google. Drei Viertel aller Internet- Benutzer nutzen gemäss Nielsen/NetRatings diesen Suchdienst direkt oder über Google-Partner wie Yahoo und AOL. Microsoft soll versucht haben, Google zu kaufen. Google ist eine private Firma, die auf bessere Börsenzeiten wartet, um den Rausch des grossen Geldes auszukosten wie seinerzeit Netscape. Gelingt es den Microsoft- Programmierern, eine gute Suchmaschine zu kreieren, die zudem auf Microsoft-Servern Microsoft-Datenformate wie Word-Dokumente oder Powerpoint-Präsentationen besonders effizient indexiert, so könnte sich der «Explorer-Effekt» wiederholen: Netscape verlor rapide an Bedeutung, als Microsoft einen Browser als Bestandteil von Windows gratis zur Verfügung stellte.



Yahoo lässt die Börse beben!
Das Informationsportal Yahoo meldet heute seine Quartalszahlen. Schon im Vorfeld überbieten sich die Analysten mit Lob. Kritische Stimmen gibt es zwar auch, aber die werden im allgemeinen Euphoritätsrummel überhört.

Die Yahoo-Aktie hat alleine in diesem jahr 115 % zugelegt!

Den ausführlichen Artikel findet Ihr bei Moneycab



Yahoo Aktie verliert an Wert!
Yahoo hat zwar im zweiten Quartal die Prognosen der Analysten ganzgenau getroffen, aber scheinbar die Markterwartungen verfehlt.
Die Aktien fielen im nachbörslichen Handel um rund sechs Prozent auf 33,25 Dollar. Marktbeobachter begründeten den Kurssturz damit, dass Anleger möglicherweise mit einem noch größeren Gewinnsprung gerechnet hatten.

Das US-Internetunternehmen hatte im zweiten Quartal den Nettogewinn auf 50,8 Mio. Dollar oder 0,08 Dollar je Aktie gesteigert.
Zum Quartalsende besitzt Yahoo Barmittel in Höhe von 1,08 Mrd. Dollar. Dennoch bestehe kein Druck, das Geld auszugeben sagt Unternehmenschef Terry Semel.



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